Geschichte der Feuerwehr Sönnern

Die Häuser unserer Vorfahren waren oft aus Fachwerk und die Fachungen aus einer Mischung aus Lehm und Stroh. Man kochte auf offenem Feuer, und als Beleuchtung dienten Kerzen. Die Feuersgefahr war allgegenwärtig. Gegenseitige Hilfeleistung im Brandfall war bis zum 19. Jahrhundert selbstverständlich. Beim Kampf gegen den gefährlichen "roten Hahn" mussten die Dorf- und Stadtbewohner früherer Zeiten vor allem ihre Muskeln spielen lassen und in aller Eile schwere wassergefüllte Ledereimer oder Holzkübel von Hand zu Hand bis zum Brandherd reichen. Oft reichte das aber im Wettlauf mit der Zeit nicht. Auch in Sönnern wird das nicht anders gewesen sein.

1834

Die Erfindung von Feuerspritzen stellte bei der Feuerbekämpfung eine erhebliche Verbesserung dar, die auch in Sönnern Einzug hielt. 1837 schrieb Rhynerns Bürgermeister Reinhard an den damaligen Landrat v. Bodelschwingh: "Berücksichtige ich nun aber, daß z.B. Sonnern vor drei Jahren eine neue (...) Spritzen nebst Apparath und Spritzenhaus anlegte ..."  Die Wortwahl legt nahe, dass Sönnern schon vor 1834 eine (alte) Feuerspritze besaß.

1908

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Sönnern [Quellen auswerten: Stadtarchiv Hamm, Amtsarchiv Rhynern]

Feuerlöschteiche waren u.a. hinter Festers Haus und dort, wo heute links von der ehemaligen Sparkasse Garagen stehen; dieser Teich ist aber mittlerweile zugeschüttet und überbaut. Das Spritzenhäuschen gibt es immer noch; es steht gegenüber der Schreinerei Prünte in der Westenstraße.

1968 / 2009

1986 wurde dann das heutige Feuerwehr-Gerätehaus fertiggestellt und soll 2013 umgebaut und saniert werden.

Außerdem wurde im November 2007 der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Sönnern e.V. gegründet, um die Löschgruppe Sönnern der Freiwilligen Feuerwehr bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Verein besteht sowohl aus Mitgliedern der Feuerwehr als auch aus interessierten Bürgern.