Die Dorfgemeinschaft heute

In Sönnern leben zur Zeit rund 870 Einwohner. Viele verschiedene Interessen und Bedürfnisse treffen hier aufeinander und werden durch die unterschiedlichen Gruppen, Organisationen, die Kirchengemeinde und die in Sönnern ansässigen Vereine und Firmen befriedigt. Aber erst aus dem Wechselspiel von Nehmen und Geben entsteht eine Gemeinschaft, zu der jeder etwas beitragen kann und sollte.

Eine Dorfgemeinschaft besteht aus vielen Komponenten, die einen Großteil der dörflichen Aktivitäten tragen, früher wie heute.

Früher war das Ganze ein wenig simpler strukturiert als heute. Auf der einen Seite stand die weltliche Obrigkeit in Form von Grundherrn, Behörden und der Gemeindevertretung, auf der anderen Seite die kirchliche Obrigkeit in Form von Papst, Bischof und Pfarrer. Gelegentlich teilten sich weltliche und kirchliche Obrigkeit mehr oder weniger die Verantwortung in einigen Bereichen, so z.B. im Schulwesen (Lehrerbesoldung, etc.) oder Sozialaufgaben (Armenkasse, etc.). Die hieraus entstehenden weltlichen und kirchlichen Gruppen existieren teilweise heutzutage noch, wenn auch oft in veränderter Form und Trägerschaft.

Weitere Gruppen kamen nach und nach hinzu. Heutzutage sind viele Interessengruppen in Form von eingetragenen Vereinen organisiert, teilweise noch mit mehr oder weniger enger Verbindung zur Kirche. Die Ursprünge einiger Vereine liegen aber zum Teil weiter zurück, als es das offizielle Gründungsdatum ahnen lässt. Der organisierten Freiwilligen Feuerwehr zum Beispiel ging eine weniger formell organisierte, aber trotzdem funktionierende Brandbekämpfung im Dorf voraus, entstanden aus der Notwendigkeit einer solchen. Der Männergesangverein wiederum wurde u.a. gegründet, um einen Kirchenbau zu finanzieren. So steht hinter jedem Verein und jeder Gruppe eine andere Entstehungsgeschichte. 

Auch unsere Schulen und Kindergärten, die sich teilweise aus Klosterschulen, teilweise als Nachbarschaftshilfe in Dörfern entwickelt haben, bilden einen unverzichtbaren Bestandteil unseres heutigen Gemeinwesens und bereichern unser Leben mit ihren Aktivitäten.

Und was wären Dörfer und Städte ohne die ansässigen Firmen, die unser Leben ebenfalls prägen? Die dörfliche Infrastruktur wird von ihnen genauso beeinflusst wie einige von ihnen durch Geld, Material, Zeit oder Berufskenntnisse mitgetragene dörfliche Projekte.


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Je besser wir alle zusammenarbeiten, umso besser kann das Leben hier im Dorf werden.