20. Mai 2017

Lehrgang für Jagdhunde: Noch Plätze frei

Hundeführer können beim Hegering noch einsteigen
Brauchbarkeits-Prüfung im September

Trotz der vielen zwei- und vierbeinigen Teilnehmer sind noch Plätze in dem Lehrgang frei. Den Kurs leiten die Obleute für das Jagdgebrauchs-Hundewesen im Hegering Werl - Foto: HegeringWERL - Der Hegering Werl hat in diesem Jahr wieder einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Jagdhunden gelegt. Zur Zeit läuft ein Lehrgang, immer mittwochs, ab 18 Uhr, unter der Leitung der Obleute für das Jagdgebrauchs-Hundewesen im Hegering Werl. Der Nachweis der Brauchbarkeit gewinnt bei Haftpflicht-Schadensfällen immer mehr an Bedeutung.

"Der Lehrgang ist gut besucht", schreibt Egon Beck. "Trotzdem können sich noch Hundeführer aller Jagdhunderassen für den laufenden Lehrgang anmelden." Der Hegering Werl bietet den Lehrgang kostenlos an, allerdings könnte ein geringer Obolus für Schleppwild und Training am Wasser erhoben werden. Der Lehrgang endet im September mit der Prüfung zur Brauchbarkeit. Außerdem sind eine Verbandsstöberprüfung und eine Verbandsschweißprüfung im Oktober angedacht.

Anmeldungen für die Teilnahme am Lehrgang und für beide Prüfungen nehmen die Obleute Hans-Jürgen und Andreas Rüter in Werl-Sönnern entgegen. 


13. Mai 2017

Eintracht bei den Jadgenossen

Unser Bild zeigt von links in der vorderen Reihe Jagdvorsteher Werner Sörries, Wilhelm Lückmann, Bernd Clauß und Dirk Metker und dahinter Michael Mittrop und Martin Potthoff (Schriftführer und Kassierer). - Foto: GebhardtÜber die beiden Anträge war rasch abgestimmt worden. Und zwar einstimmig positiv. Die Regularien der jüngsten Zusammenkunft der Jagdgenossenschaft Werl I Nord waren am Donnerstagabend im "Winkel" schnell erledigt. Bernd Clauß aus Sönnern hatte sich im Vorfeld als Pächter beworben, während Wilhelm Lückmann einen Antrag auf einen Begehungsschein ab 2018 gestellt hatte. Unser Bild zeigt von links in der vorderen Reihe Jagdvorsteher Werner Sörries, Wilhelm Lückmann, Bernd Clauß und Dirk Metker und dahinter Michael Mittrop und Martin Potthoff (Schriftführer und Kassierer). - geb


25. März 2017

Abstimmung erst nächstes Mal

Jagdgenossen Werl-Nord I müssen erneut tagen

Die Jagdgenossen Werl-Nord I setzen auf Kontinuität. Nur Michael Mittrop (Beisitzer) und Hartwig Nölle- Pier (stellvertretender Beisitzer) wurden neu in den Vorstand gewählt. - Foto: Lind

WERL - Eine vorzeitige Pachtverlängerung konnten die Jagdgenossen Werl-Nord I bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Im Winkel" nicht vornehmen. Ein Formfehler verhinderte eine Abstimmung.

In einem Monat wollen die Jagdgenossen über diesen Punkt deshalb bei einer weiteren Versammlung an gleicher Stelle abstimmen.

Vorgenommen wurden dagegen die Wahlen. Dort kam es zu kleinen Veränderungen. Als Beisitzer schied Franz-Josef Bonnekoh aus. Nachfolger ist Michael Mittrop. Bei den Stellvertretern gab Hans Scheele sein Amt ab. Für ihn rückt Hartwig Nölle-Pier nach. Zudem nahmen die Jagdgenossen den Haushaltsplan einstimmig an. - jül

Vorstand

  • Jagdvorsteher: Werner Sörries
  • Stellvertreter: Paul Fester
  • Beisitzer: Michael Mittrop und Wilhelm Lückmanns sen.
  • Stellvertretende Beisitzer: Hartwig Nölle-Pier und Dirk Metzker
  • Kassen- und Schriftführer: Martin Potthoff
  • Stellvertretender Kassierer und Schriftführer: Werner Sörries
  • Rechnungsprüfer: Josef Brunnberg und Wilhelm Lückmann jun.
  • Bejagbare Fläche: 420 Hektar
  • Mitglieder: ca. 100. 

24. März 2017

Jagdhornbläser nicht nur musikalisch

Mitglieder des Hegering-Korps waren auch erfolgreich beim Schießen in Sundern
Viele Aktivitäten

Von Rebecca Schlummer

 Viele Termine auch in nicht-musikalischem Rahmen stehen beim Jagdhornbläserkorps Hellweg im Hegering Werl an: Jetzt trafen sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Humpert. - Foto: Schlummer

WERL - Das Jagdhornbläserkorps Hellweg im Hegering Werl blickte am Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Humpert auf die anstehenden Aktivitäten im neuen Jahr.

Gestartet sind die Mitglieder mit der Taubenjagd. In den kommenden Wochen stehen die Jahreshauptversammlungen der Kreisjägerschaft in Oestinghausen und des Hegerings Werl sowie der Waldbegang auf dem Programm, an dem die Jagdhornbläser mit zahlreichen Mitgliedern teilnehmen. Besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist das Sommerfest, zu dem auch die passiven Mitglieder eingeladen werden. Da es nicht nur für die Jagdhornbläser eine große Freude war, in den Werler Seniorenheimen zu musizieren, was vor allem bei den Bewohnern auf "große Begeisterung" gestoßen sei, werden auch diese Termine wieder wahrgenommen. Außerdem stehen ein Besuch in Menden am Hexenteich, der Schnadegang und der Auftritt beim Bauernmarkt am Erntedanksonntag an, bevor das Jahr mit der Weihnachtsfeier beendet wird.

Zudem schauten die Mitglieder gemeinsam auf das Schießen in Sundern zurück und betonten nicht ohne Stolz, dass die ersten drei Plätze an Männer aus den eigenen Reihen gingen. Vorsitzender Ralph Heickmann belegte den ersten Platz, gefolgt von Hans-Jürgen Morgenstern sowie dem zweiten Vorsitzenden Bernd Keweloh.

Wer Interesse hat, dem Verein beizutreten, kann sich beim Vorsitzenden Ralph Heickmann melden oder besucht die Mitglieder Dienstagsabends ab 20 Uhr auf Haus Lohe.


1. Februar 2017

Vier Generationen, eine Leidenschaft

Familie Rüter aus Sönnern stellt bei der Fachmesse "Jagd & Hund" in den Dortmunder Westfalenhallen aus

Von Jan Haselhorst

Denise Rehbein und ihr Sohn Felix waren gemeinsam mit Hans Jürgen Rüter bei der Fachmesse "Jagd & Hund". - Foto: Rehbein  Andreas und Werner Rüter, hier ein Foto aus dem Jahr 2014, helfen bei der Zucht der Jagdterrier mit. - Archivfoto: SträterSÖNNERN/DORTMUND - Die Leidenschaft der Familie Rüter aus Sönnern hat vier Beine, wird bis zu 40 Zentimeter groß, zehn Kilo schwer, bellt und kann eines besonders gut – nämlich jagen. Nicht umsonst heißt die Hunderasse deshalb Deutscher Jagdterrier. Hans Jürgen Rüter, sein Sohn Andreas sowie seine Enkelin Denise und ihr drei Monate alter Sohn Felix stellen die spezielle Rasse derzeit auf der Messe "Jagd & Hund" in Dortmund vor.

"Die Jagdterrier sind richtige Allrounder und sowohl für die Boden- als auch für die Treibjagd geeignet", sagt Hans Jürgen Rüter. Seit 1975 ist er Jäger und züchtet die Hunde. Die Terrier seien "mutig, unerschrocken und zäh", schwärmt der leidenschaftliche Züchter von seinen Vierbeinern. Seit 1926 gibt es den Deutschen Jagdterrierclub, er selbst war für einige Jahre Landesgruppenleiter des Vereins. Rund 300 Mitglieder gebe es allein in Westfalen, sagt Rüter.

Dass die komplette Familie im "Terrier-Fieber" sei, das ginge auf ihn zurück, sagt Hans Jürgen Rüter. Im Wohnzimmer hängen Dutzende Jagdtrophäen, darunter auch ein gewaltiges Geweih sowie ausgestopfte Füchse und Vögel. In Kontakt mit den Hunden seien seine Kinder, Enkel und Urenkel schon von Beginn an gekommen, sagt Rüter. "So ist es wirklich nicht verwunderlich, dass wir mit vier Generationen auf der Messe in Dortmund ausstellen", ergänzt der passionierte Jäger.

Mit seinem Sohn Andreas habe er früher regelmäßig in Bayern gejagt, jetzt ist das nahgelegene Sauerland ihr "Revier". Die "Jagd & Hund" findet jährlich statt, etwa 80 000 Besucher, vorwiegend Jäger und Züchter, informieren sich in den Westfallenhallen. Bis Sonntag findet die Fachmesse statt. "Da kommen Gäste aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland", weiß Rüter, der schon weit über zwanzigmal dabei war – in diesem Jahr sogar mit seinem Urenkel.