Sönnerbach & Co.

Unser Dorf liegt im Einflussbereich von direkt zwei Bächen, einerseits dem Sönnerbach in den Sönnerbachwiesen, andererseits dem Salzbach ebendort. Auch es gibt noch einige andere, mehr oder weniger fließende Gewässer und -wässerchen rund um's Dorf, die ab und zu schon einmal ihre Spuren hinterlassen haben. Wasser ist aber beileibe nicht das Einzige, was dort zu sehen ist...


 

4. Mai 2017

Salzbach Thema im Amtsblatt

KREIS SOEST/WERL - Die "Ökologische Verbesserung des Salzbaches zwischen dem Bahndurchlass und der Straße ‘Zum Salzbach’ in Werl" findet Erwähnung im jüngsten Amtsblatt des Kreises Soest. Die Nr. 09/2017 ist jetzt erschienen und liegt im Kreishaus und seinen Nebenstellen sowie bei den Stadtund Gemeindeverwaltungen im Kreis Soest aus. Außerdem ist es im Internet unter www.kreis-soest.de (PDF) zu finden (unter Politik + Verwaltung/ Bekanntmachungen + Ortsrecht/ Amtsblatt oder im Suchfeld Amtsblatt eingeben). Außerdem im Inhalt: Aufforderung zur Einreichung von Kreiswahlvorschlägen für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 im Wahlkreis 146 Soest; Haushaltssatzung des Kreises Soest für das Haushaltsjahr 2017.


13. Mai 2016

Zweites Reh hetzt durch den Norden

Nervöses Tier läuft Richtung Langenwiedenweg

Gehetzt und nervös wirkte das Reh, das Elisabeth Nachrichter hier noch ganz knapp mit ihrer Kamera "einfing". - Foto: NachrichterWERL - Als Elisabeth Nachrichter am späten Mittwochabend mit dem Rad von der Plaschkestraße Richtung Scheidinger Straße fährt, kommt ihr ein ganz schlankes, hochbeiniges Tier mitten auf der Fahrbahn entgegen. "Ich dachte, das sei ein Windhund", beschreibt die Anzeiger-Leserin die Situation. Der vermeintliche Windhund entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Reh. "Das Tier versuchte mehrfach, durch Zäune in Gärten zu kommen und machte einen sehr gehetzten Eindruck. Dabei kreuzte es mehrfach die Straße, bis es in Richtung Langenwiedenweg verschwand", berichtet Elisabeth Nachrichter, die hofft, "dass niemandem, auch nicht dem Reh, etwas zugestoßen ist und das Tier in Feld oder Wald wieder zur Ruhe gekommen ist".

Werls Umweltbeauftragter Andreas Pradel hatte gestern vom dem tierischen Vorfall noch nichts gehört, sagt aber grundsätzlich, dass schon ein Trend zu beobachten sei, sich Tiere wie Rehe oder auch Waschbären intensiver der Zivilisation nähern als früher. Und Egon Beck, der Werler Hegering-Vorsitzende, ergänzt: "Rehe sind so genannte Kulturfolger." Diese Tiere werden bisweilen unweit bebauter Ortslagen gesehen. Anders als Hirsche, die als Kulturflüchter am liebsten gar nichts mit der Spezies Mensch zu tun haben.

Eine Frage steht im Raum, auch Beck kann sie nicht beantworten. Wer ist diese Ricke, die da am Mittwoch im Werler Norden unterwegs war, nicht weit entfernt von jenem Wohngebiet, in dem der Rehbock vor einigen Tagen für Schlagzeilen sorgte? Wir erinnern uns, dass die bekannte Werler Tierschützerin Regina Krautwurst zwei Rehe ausgesetzt hatte. Mit Blick auf die Örtlichkeiten ist es durchaus denkbar, dass es sich um das zweite Reh handeln könnte.

Spekulieren mag Egon Beck zwar nicht in diese Richtung. "Gut möglich scheint das aber zu sein", sagt der Hegering-Vorsitzende. - di 


12. Mai 2016

Die Nesthilfe und ihre Folgen

Die Nesthilfe und ihre Folgen. - Foto: Wenner

Sie machen der Kanadagans-Familie im Kurpark Konkurrenz, auch wenn es etwas umständlicher ist, sich ihnen zu nähern: Die beiden Störche, die sich im Werler Norden, unweit des A.T.U-Zentrallagers, im wahrsten Sinn des Wortes eingenistet haben, werden zwangsläufig dann zum beliebten Fotomotiv, wenn man die richtige Kamera-Ausrüstung besitzt. So wie Martin Wenner. Der Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat sich den Störchen mit dem Tele genähert. KBW-Chef Franz Josef Büker erinnert daran, dass die Initiative zum Bau der Nesthilfe Annette Kühlmann und Hubert Wellie zu verdanken gewesen sei, unterstützt vom KBW und Werler Firmen. - di


7. Mai 2016

Kükentod im Park, aber auch Störche im Norden

Hund schnappt sich Gänsenachwuchs

WERL - Tierisches Drama im Werler Kurpark: Eines der vier Kanadagans-Küken geriet am frühen Donnerstagnachmittag in die Fänge eines nicht angeleinten Hundes. Der Vierbeiner ließ das possierliche Tierchen nach einer Schimpftirade von Besuchern zwar wieder fallen, gestern aber wurde es tot aufgefunden. Das oft rücksichtslose Verhalten von Hundebesitzern, im Park auf die Leine zu verzichten, empört nicht nur Anwohner.

Andere Tierfreunde im Werler Norden freuen sich dagegen über seltene Neubürger. Ein Storchenpaar ist in den Sönnernwiesen gesehen worden. Es hat offensichtlich die dort vor einigen Jahren eingerichtete künstliche Nisthilfe angenommen. Bleibt nun abzuwarten, ob sich demnächst auch dort Nachwuchs einstellt.

Storchenpaar im Werler Norden

WERL - Tiere liefern in diesen Tagen in Werl Schlagzeilen. Nach Schwänen, Gänsen und einem Rehbock ist es jetzt ein Storchenpaar, das auf dem eigens eingerichteten Horst in der Nähe des A.T.U-Zentrallagers gesichtet wurde. Ob Mama Storch zu brüten beginnen wird, muss abgewartet werden. - di


29. April 2016

Ein Schuss und ein Schnappschuss: Angriffslust beim Rehbock bis zuletzt

Auch in den letzten Sekunden des Lebens sei er nochmal zum Angriff übergegangen – bis die Flinte des Jägers den Rehbock niederstreckte: Das angriffslustige Tier – Spitzname "Rambi" – hatte am Mittwochnachmittag zunächst einen jungen Mann in der Wohnsiedlung Mailoh überrascht, als es unvermittelt aus dem Graben sprang, dann aber durch eine Hecke auf die angrenzende Streuobstwiese verschwand. Der Mann alarmierte die Polizei, die ausrückte und Jagdpächter Franz-Josef Schnettker informierte. Der fuhr sofort raus und ging auf die Wiese. "Da stand das Tier auch schon in meiner Nähe und griff an."

Ein gezielter Schuss – das war’s. Natürlich sei es nicht schön, ein junges Tier erschießen zu müssen, sagt der Jäger. Aber der aggressive Bock hatte zuvor mindestens drei Menschen durch Angriffe verletzt. Also habe man keine Wahl gehabt. Nun wird auf die Auswertung der Ergebnisse des Kreisveterinäramts gewartet. Allerdings gehen Experten davon aus, dass das Reh nicht krank war, sondern durch die Aufzucht bei Menschen verhaltensgestört. Ein anderer Schuss auf das noch lebende Tier gelang Andreas Stegmann – mit der Kamera. Sein Vater wohnt in der Mailoh-Siedlung. "Es hat mir mit seinen kleinen Hörnchen ein Loch in die Hose gemacht", schildert der Fotograf. "Aber gleich erschießen?! Naja..." - bus/Foto: Stegmann

"Rambi" im Mailoh - Foto: Andreas Stegmann