Land und Leute

"Als Dorf bezeichnet man eine zumeist kleine Gruppensiedlung mit geringer Arbeitsteilung, die ursprünglich durch eine landwirtschaftlich geprägte Siedlungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur gekennzeichnet ist. Charakterisierend ist die Landwirtschaft..." [Quelle: Wikipedia]

Wann zum ersten Male Menschen dort siedelten, wo heute das Dorf Sönnern liegt, welcher Volksstamm es war, der zum ersten Mal dort ein Stück Land rodete, es mit Pfosten und Flechtwerk oder einer Wallhecke umgab und Behausungen für sich und sein Vieh errichtete, wird sich heute kaum noch mit Sicherheit feststellen lassen, genauso wenig wie es überliefert ist, mit welchem Namen diese ersten Siedler ihr Stückchen Zuhause bezeichneten.

Mit dem Beginn der Sachsenherrschaft änderte sich vieles im Leben der Menschen, die zu dieser Zeit hier ansässig waren. Die sächsischen Edelleute wurden zu Herren von Grund und Boden, und die ehemals freien Bewohner wurden zu Hörigen, die nun einen wesentlichen Teil ihrer Hände Arbeit an ihre neuen Herren abliefern mussten: die Pacht. Darüber gibt es etliche schriftliche Urkunden wie Pachtverträge mit den Eigentümern, Tausch und Kauf oder Verkauf von Parzellen oder den Einkünften daraus, und ähnliches.

Solche Verträge berichten nicht nur über die Geschichte der Höfe und des Eigentums, sondern man kann daraus auch Informationen über die Menschen gewinnen, die hier lebten. Schatzungslisten, Kirchenbücher und Gerichtsprotokolle sind weitere Quellen, aus denen wir lernen können, wer hier gelebt hat.

Außerdem liegen etliche Karten u.ä vor, die das Dorf und die Umgebung in unterschiedlichen Zeitperioden darstellen. Sie bzw. Links auf deren Abbildungen finden sich ebenfalls hier in einer eigenen Kategorie.