Sönnern in Presseberichten

Anzeige des Werler Anzeigers im Jahrbuch der Sönneraner Pfarrnachrichten 1977Und was berichtet die lokale Presse über unser Dorf und seine Aktivitäten? Hier werden, einer nach dem anderen im Gänsemarsch, Presseartikel über Sönnern erscheinen, bunt gemischt durch alle Sparten, nach Erscheinungsdatum sortiert. Die Bilder daraus sind aus dem Werler Anzeiger eingescannt; die Originale liegen nicht bei mir, sondern im Archiv des Anzeigers.

Das nebenstehende Bild ist übrigens eine Anzeige des Werler Anzeigers aus dem Jahrbuch der Pfarrgemeinde St. Antonius Sönnern aus dem Jahre 1977.


Alle Veröffentlichungen von Artikeln erfolgen mit freundlicher Zustimmung des Werler Anzeigers.
 

22. Mai 2017

A-Junioren, Kreisliga B: SC Neuengeseke – JSG Sönnern/Scheidingen/Büderich 1:4 (1:2). 

Die JSG Sönnern/Scheidingen/Büderich sicherte sich durch den 4:1-Sieg beim SC Neuengeseke den Staffelsieg in der Kreisliga B.

"Wir haben in der Saison zwar nicht dominant gespielt, sind aber als einzig ungeschlagene Mannschaft verdient Meister geworden", sagte JSG-Trainer Martin Horstmann nach dem Staffelsieg. In Neuengeseke habe sein Team zunächst geschlafen, nach dem Rückstand aber Ball und Gegner laufen lassen, nichts mehr anbrennen lassen. SCN-Coach Wolfgang Wittwer sagte: "Wir waren in der ersten Hälfte gleichwertig. Ich weiß nicht, was die Jungs nach der Pause gemacht haben."

  • SC Neuengeseke: Hannß, Al Lami, Vieregge, Bilke, Schrader, M. Turkmani, Suggemeier, Wittwer, Dalate, Kempt, Adrian; A. Turkmani, Schulze-Sieblinghof.
  • JSG Sönnern: Pöllmann, Hansner, Fischer, Platte, Rittmann, Horstmann, Kintscher, Neubauer, Jazebi, Velmerig, Schmitz; Kleine, Winkler, Erdt, Zara.
  • Tore: 1:0 Julian Kempt (8.), 1:1 Fritz Velmerig (11.), 1:2 Maurice Kintscher (14.), 1:3 Patrick Winkler (50.), 1:1 Velmerig (70.).

20. Mai 2017

Teile des Außenbereichs werden beim Fest überdacht

Zukunft der Schützenhalle Sönnern klärt sich in Kürze

Brudermeister Olaf SchmitzSÖNNERN - Das Schicksal und die Zukunft der bei einem Brand schwer beschädigten Schützenhalle in Sönnern entscheidet sich in Kürze. Das hat Brudermeister Olaf Schmitz im Anzeiger-Gespräch angekündigt. Ende Mai oder spätestens Anfang Juni solle es Klarheit geben, sagt der Schützenchef, der mittlerweile einen Werler Architekten eingeschaltet hat.

Veranstaltungen sind zurzeit nicht gefährdet. Sowohl Vogeltaufe und Kinderschützenfest an diesem Wochenende als auch das Schützenfest vom 14. bis 16. Juli können auf alle Fälle stattfinden, versichert Schmitz. Beim Schützenfest werde man improvisieren müssen, weil keineswegs die gesamte Halle mit Strom versorgt werden kann.

Aber einige Programmpunkte sind im Freien geplant, wobei Teile des Außenbereichs überdacht werden. Die Cafeteria beim Fest soll von der Halle in den Schützentreff verlegt werden. - di 


20. Mai 2017

SC Sönnern - SF Soest-Müllingsen

Noch ist der Abstieg keine beschlossene Sache, aber es müsste schon ein kleines "Fußballwunder" her, wenn die SF Soest-Müllingsen in der Liga bleiben wollen. Die Gastgeber haben zuletzt die SF Ostinghausen mit 4:0 geschlagen.

Philipp Sterthoff (SC Sönnern): "Ich bin immer noch recht verdutzt über unsere gute Leistung in der letzten Woche, da hatte ich ein deutlich schlechteres Bauchgefühl. Wenn wir gegen Soest-Müllingsen verlieren, dann werden wir in Niederense sicherlich nicht mehr allzu gerne gesehen. Allerdings erwarte ich schon, dass wir das Spiel gewinnen und die Saison positiv zu Ende bringen."

Klaus Pfeifer (SF Soest-Müllingsen): "Nach dem letzten Spiel war die Enttäuschung groß und so langsam gehen auch die Lichter aus. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber ich glaube nicht, dass wir das selbe Glück wie der Hamburger SV in den letzten Jahren haben."

Personalia

  • Sönnern: L. Lohmann (verletzt) fällt aus. J. Lohmann ist fraglich. Busemann und Smialkowski kehren in den Kader zurück.
  • Soest-Müllingsen: Es fehlen Lagerin (5. Gelbe Karte), Tieke, M. Papko, Schwarz, W. Jegel (alle verletzt) und Pfeifer (gesperrt bis 30. April 2018).
  • Tendenz: SCS S/N/S/S/S - SF N/N/N/N/N.
  • Hinspiel: 0:6 in Müllingsen.
  • Vorsaison: 1:1 in Müllingsen, 2:1 in Sönnern.

20. Mai 2017

Lehrgang für Jagdhunde: Noch Plätze frei

Hundeführer können beim Hegering noch einsteigen
Brauchbarkeits-Prüfung im September

Trotz der vielen zwei- und vierbeinigen Teilnehmer sind noch Plätze in dem Lehrgang frei. Den Kurs leiten die Obleute für das Jagdgebrauchs-Hundewesen im Hegering Werl - Foto: HegeringWERL - Der Hegering Werl hat in diesem Jahr wieder einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Jagdhunden gelegt. Zur Zeit läuft ein Lehrgang, immer mittwochs, ab 18 Uhr, unter der Leitung der Obleute für das Jagdgebrauchs-Hundewesen im Hegering Werl. Der Nachweis der Brauchbarkeit gewinnt bei Haftpflicht-Schadensfällen immer mehr an Bedeutung.

"Der Lehrgang ist gut besucht", schreibt Egon Beck. "Trotzdem können sich noch Hundeführer aller Jagdhunderassen für den laufenden Lehrgang anmelden." Der Hegering Werl bietet den Lehrgang kostenlos an, allerdings könnte ein geringer Obolus für Schleppwild und Training am Wasser erhoben werden. Der Lehrgang endet im September mit der Prüfung zur Brauchbarkeit. Außerdem sind eine Verbandsstöberprüfung und eine Verbandsschweißprüfung im Oktober angedacht.

Anmeldungen für die Teilnahme am Lehrgang und für beide Prüfungen nehmen die Obleute Hans-Jürgen und Andreas Rüter in Werl-Sönnern entgegen. 


20. Mai 2017

Kein Platz für Sorgen und Ängste

Briefe an Schulte-Drüggelte gehen nicht auf betroffene Hilbecker Bevölkerung ein

Bundestagsabgeordneter: Bernhard Schulte-Drüggelte. - Foto: NiggemeierWERL - Zwei Briefe - eine Tendenz: Sowohl der federführende Landesbetrieb Straßenbau NRW als auch das Bundesverkehrsministerium erläutern in einem Schreiben an den heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte den neuen Planungsstand in Sachen Autobahn 445.

Wer erwartet hat, in den Stellungnahmen fänden auch die Sorgen und Ängste der von der Umplanung betroffenen Hilbecker Bevölkerung Berücksichtigung, der sieht sich getäuscht.

Einzig dem Arten- bzw. Vogelschutz gilt die Aufmerksamkeit etwa im Brief von Enak Ferlemann, Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium. Mit der veränderten Linienführung im Bereich Hilbeck "können Eingriffe in wertvolle Lebensräume umgangen und damit dem Vermeidungsgebot in artenschutzrechtlicher Hinsicht entsprochen werden", frohlockt der Staatssekretär.

Das Problem solcher Briefe: Sie gaukeln dem Fragesteller - in diesem Fall Bernhard Schulte-Drüggelte - vor, die Umplanung komme einer Verbesserung gleich. Dass hier Vogelschutz vor Menschenschutz geht, wie in Hilbeck lautstark beklagt wird, bleibt unerwähnt. Schulte-Drüggelte erfährt lediglich, dass Verkehrsminister Dobrindt der Planungsänderung zugestimmt habe.

Intensiviert wird das noch in dem zweiseitigen Brief aus Meschede. Der Landesbetrieb, zuständig für die Trassierung der A 445, lässt den Abgeordneten wissen, aufgrund der "diffizilen Rechtslage und Rechtsprechung" hätten Aspekte "im Hinblick auf ein tragfähiges Baurecht noch vertiefter untersucht" werden müssen. Ergebnis sei eben u.a. die "Verschwenkung der A 445 näher an Hilbeck heran". Klingt bei weitem nicht so dramatisch, wie es in Hilbeck empfunden wird.

Beide Briefe zusammen müssen zwangsläufig bei Bernhard Schulte-Drüggelte den Eindruck erwecken, als hätten da neue Erkenntnisse zu einer korrigierten Trassenführung geführt. Dass die betroffenen Menschen aufheulen vor Wut, bleibt in der behördlichen Korrespondenz unerwähnt.

Fehlende Stellungnahme

Immerhin stellt die Bezirksregierung Arnsberg in Aussicht, "eventuell einen weiteren Erörterungstermin zu den Veränderungen der Planung durchzuführen".

Was auch immer der CDUPolitiker den beiden Briefen entnehmen mag - dass die veränderte Linienführung für massiven Protest vor allem der betroffenen Bewohner sorgt, müsste der Abgeordnete wissen, sollte der Anzeiger zu seiner Pflichtlektüre zählen. Dass Schulte-Drüggelte gleichwohl eine konkrete Stellungnahme abgelehnt hat, sorgt im Raum Hilbeck für Erstaunen, aber auch für Enttäuschung. - di