Sönnern in Presseberichten

Anzeige des Werler Anzeigers im Jahrbuch der Sönneraner Pfarrnachrichten 1977Und was berichtet die lokale Presse über unser Dorf und seine Aktivitäten? Hier werden, einer nach dem anderen im Gänsemarsch, Presseartikel über Sönnern erscheinen, bunt gemischt durch alle Sparten, nach Erscheinungsdatum sortiert. Die Bilder daraus sind aus dem Werler Anzeiger eingescannt; die Originale liegen nicht bei mir, sondern im Archiv des Anzeigers.

Das nebenstehende Bild ist übrigens eine Anzeige des Werler Anzeigers aus dem Jahrbuch der Pfarrgemeinde St. Antonius Sönnern aus dem Jahre 1977.


Alle Veröffentlichungen von Artikeln erfolgen mit freundlicher Zustimmung des Werler Anzeigers.
 

19. Mai 2017

Schulte-Drüggelte ohne A-445-Position

CDU-Bundestagsabgeordneter überrascht

WERL/BERLIN - Die Bevölkerung des Werler Stadtteils Hilbeck erfreut sich seit Bekanntwerden der korrigierten Pläne für den Weiterbau der A 445 größtmöglicher Solidarität - mit einer überraschenden Ausnahme. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte ist trotz wiederholter Bitte um eine Stellungnahme nicht bereit, Position zur neuen Trassierung zu beziehen. Das hat das Büro des Abgeordneten im Anzeiger-Gespräch klargestellt. "Herr Schulte-Drüggelte sieht in einer Erklärung keinen Sinn, weil er damit an der Planung nichts ändern könnte", lautete die erstaunliche Begründung aus der Bundeshauptstadt. Überdies habe der Christdemokrat sich schließlich über den Sachstand des Themas informieren lassen, hieß es ergänzend.

Das ist erstaunlich dürftig. Denn in seinem Schreiben an den Landesbetrieb StraßenbauNRW hatte Schulte-Drüggelte zwar erwähnt, dass "anlässlich des geplanten Weiterbaus der Autobahn A 445 von Werl nach Hamm mein Berliner Abgeordnetenbüro akut zahlreiche Anfragen von Bürgern aus meinem Wahlkreis erreichen".

Als Anlage schickte der CDU-Politiker lediglich einen aktuellen Anzeiger-Bericht mit, "aus dem sich ebenfalls die aufgeworfenen Fragestellungen ergeben". Aus diesem Grund bat Schulte-Drüggelte um "nähere Informationen zum aktuellen Verfahrensstand der A 445". Die dürfte er inzwischen erhalten haben. Anlass, sie zu kommentieren und zu bewerten, sieht der Bundestagsabgeordnete gleichwohl nicht. Das erledigen seit Bekanntwerden der überarbeiteten Pläne, die die Trasse deutlich näher an Hilbeck heranführen, andere für den Politiker. - di

Plan-Auslage

Die Bezirksregierung führt das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Autobahn A 445 zwischen Werl-Nord und Hamm-Rhynern durch. Die Strecke führt auf Werler Gebiet durch die Gemarkungen Budberg, Hilbeck und Sönnern sowie Rhynern, Freiske, Osterflierich und Allen auf Hammer Gebiet. Die Planunterlagen werden vom 22. Mai bis 21. Juni einschließlich in den Städten Hamm und Werl ausliegen.

Jeder betroffene Bürger kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist (am 5. Juli) bei der Bezirksregierung Arnsberg oder bei den Städten Hamm oder Werl Einwendungen erheben. Diese erhält der Landesbetrieb Straßen zur Stellungnahme. Sollte im Anschluss ein Erörterungstermin anberaumt werden, wird dieser rechtzeitig bekannt gegeben.


19. Mai 2017

Miteinander in Sönnern

Einmal im Monat laden die Vereine und Organisationen aus Sönnern die Senioren aus der Umgebung zu einem gemütlichen Miteinander in das Sönneraner Pfarrheim ein. - Fto: TomicekEinmal im Monat laden die Vereine und Organisationen aus Sönnern die Senioren aus der Umgebung zu einem gemütlichen Miteinander in das Sönneraner Pfarrheim ein. Dieses Mal war es die kfd Sönnern-Hilbeck, die als Gastgeber fungierte und ihren Gästen - wobei die Damen in weit größerer Anzahl erschienen waren - Schnittchen, Kuchen und Kaffee kredenzte. Die Vorsitzende der kfd Sönnern-Hilbeck, Angela Feldmann, war trotz des doch sehr warmen Wetters erfreut über den großen Zuspruch. - to


19. Mai 2017

A-Jugend der JSG Sönnern/Scheidingen/Büderich steht kurz vor Staffelsieg in der "B"

Die A-Junioren der JSG Sönnern übernahmen durch das 2:2 gegen die JSG Günne wieder die Spitze.
A-Junioren, Kreisliga B: JSG Sönnern/Scheidingen/Büderich - JSG Günne/Möhnesee/Völlinghausen 2:2 (2:1).

Martin Horstmann, Trainer der Gastgeber, meinte zum Spielverlauf: "Die Jungs haben in der ersten halben Stunde Gas gegeben und verdient mit 2:0 geführt. Wir kriegen dann durch die erste Günner Chance nach einem Freistoß den Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit hat unser Team fahrig gespielt, auch konditionell abgebaut."

Gästecoach Manfred Köhler sagte: "Wir hatten zunächst überhaupt keinen Zugriff. Nach dem 1:2 verlief die Partie offener. Nach der Pause haben die Jungs ihre einzige klare Chance genutzt. Der Punkt war schon etwas glücklich."

Die JSG Sönnern kann nach dem Unentschieden morgen mit einem Sieg in ihrer abschließenden Partie beim SC Neuengeseke den Staffelsieg unter Dach und Fach bringen. Die Horstmann-Elf käme dann auf 22 Zähler. Die JSG Lippetal hat noch zwei Spiele offen, heute gegen Günne sowie am 27. Mai in Welver, könnte ebenfalls 22 Punkte erreichen. Der direkte Vergleich (2:2/2:0) würde für die JSG Sönnern sprechen.

  • JSG Sönnern: Kleine, Hanser, Fischer, Platte, Rittmann, Horstmann, Kintscher, Neubauer, Jazebi, Velmerig, Schmitz; Göldner, Winkler, Erdt, Hoff.
  • JSG Günne: Ahlers, Stratenschulte, Brasse, Bartels, J. Griese, Gellrich, Schlüter, Pieterse, Schulte, Kunz, Moritz; Behle, Wulf, Ramme.
  • Tore: 1:0 Rafael Schmitz (23.), 2:0 Maurice Kintscher (34.), 2:1 Luca Brasse (38.), 2:2 Johannes Griese (83.).

B-Junioren, Kreisliga A: JSG Büderich/Sönnern/Scheidingen - SV Westfalia Soest I 1:10 (0:5).

Die erneut stark ersatzgeschwächten Gastgeber kämpften zwar, besaßen in der weitgehend einseitigen Partie gegen den seit Wochen feststehenden Kreismeister aber keine Chance.

  • Tore: 0:1 Luke-Iven Michels (7.), 0:2 Oskar Rajsowski (21.), 0:3 Stanley Ndubuisi (26.), 0:4 Rajsowski (29.), 0:5 Michels (33.), 0:6 Ndubuisi (43.), 0:7 Philip Woloszyn (44.), 1:7 Jan-Niklas Kraenke (48.), 1:8, 1:9 Ndubuisi (70., 75.), 1:10 Alexander Lange (79.)

17. Mai 2017

Aktiver Schallschutz ist "unverzichtbar"

Klare Forderung des Budberger Ortsvorstehers

Von Matthias Dietz

Fordert aktiven Schallschutz: Budbergs Ortsvorsteher Klemens Becker.BUDBERG - Die Menschen im Stadtteil Budberg sind nicht bereit, sich im Zuge des Weiterbaus der Autobahn 445 mit passivem Schallschutz für wenige Haushalte abspeisen zu lassen. "Wir fordern aktiven Lärmschutz", stellt Ortsvorsteher Klemens Becker klar. Um dieser Forderung Nachruck zu verleihen, initiiert der CDU-Politiker eine Unterschriften-Aktion.

Das teilt Becker in einer Einladung mit, die er allen Budberger Haushalten in diesen Tagen zukommen lässt. Am 28. Mai von 10.30 bis 12 Uhr wird den Menschen in der Gemeinschaftshalle Gelegenheit geboten, sich die neue Trassierung der A 445 anzusehen und erläutern zu lassen. Bei dieser Gelegenheit besteht auch die Möglichkeit, sich in die ausliegenden Unterschriftenlisten einzutragen, um die Forderung nach aktivem Lärmschutz zu unterstützen.

Die Listen will Klemens Becker anschließend mit einem entsprechenden Schreiben an die Bezirksregierung weiterleiten. "Weiter sollten möglichst viele Bürger ihre Forderung nach einem aktiven Schallschutz als Eingabe zum Deckblattverfahren an die Bezirksregierung richten", appelliert Becker.

Aktiv und passiv - das sind große Unterschiede. Bei passivem Lärmschutz erhalten wenige Haushalte eine finanzielle Unterstützung, um entsprechende lärmtechnische Umrüstungen am eigenen Haus vornehmen zu können.

Aktiver Schallschutz entspräche eine Schallschutzwand, die große Teile der vom Autobahn-Weiterbau betroffenen Einwohner schützen würde. Auf diesem aktiven Schallschutz bestehe man, weil der Verkehrslärm für alle Budberger minimiert werden müsse, schreibt der Ortsvorsteher weiter. Eine Schallschutzwand sehe die aktuelle Planung nicht vor, ergänzt Becker.

Wer sich im Vorfeld der Versammlung über die aktualisierten Pläne für den Weiterbau der Autobahn informieren will, kann die Planunterlagen ab 22. Mai auf der Homepage der Stadt Werl unter www.werl.de oder im Rathaus einsehen.

Die Trassenführung war wegen eines nahen Vogelbrutgebietes verändert worden und soll nun deutlich näher an Hilbeck vorbei führen. Das sorgt vor allem im drittgrößten Werler Stadtteil, aber auch in der Politik für Empörung.


16. Mai 2017

Lkw kippt um: Chaos rund um Werl

B 63 war gestern zwischen Werl und Hilbeck über Stunden blockiert
Fahrer verletzt, Wehr im Dauereinsatz

Von Gerald Bus und Maximilian Grun

Der umgekippte Lastwagen blockierte die Fahrspur der B 63 in Richtung Hamm. Es kam zu langen Sperrungen und dadurch zum Verkehrschaos rund um Werl. - Foto: Wehr HILBECK - Auf der B 63 in Hilbeck ist am frühen Montagvormittag ein Lkw umgekippt. Die Straße war zeitweise voll und über einen langen Zeitraum in Richtung Hamm teilgesperrt. Auch zur Bergung des verunglückten Lastwagens war eine Vollsperrung nötig. Der Lkw-Fahrer wurde verletzt. Nur wenige Stunden später kam es an nahezu gleicher Stelle zu einem weiteren Lastwagen-Unfall mit einem Schwerverletzten (siehe Text unten). Die Folge: Chaos auf den Straßen rund um Werl.

Den ganzen Tag über kam es zu erheblichen Verkehrsproblemen bis in die Stadtgebiete von Hamm und Werl hinein - und auch die Feuerwehr war im Dauereinsatz.Da der umgekippte Lkw die Richtungsfahrbahn Hamm blockierte, ging hier über viele Stunden gar nichts mehr.

Passiert ist der Unfall auf der B 63 zwischen Werl und Hilbeck. In der lang gezogenen Rechtskurve kurz vor dem Ortsteil hatte der Fahrer aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über den Lastzug samt Anhänger verloren und war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug geriet nach Angaben der Polizei in den Graben und kippte dann samt Anhänger auf die Seite.

Der Lastwagen wurde schwer beschädigt und musste zum Abtransport aufgerichtet werden. - Foto: WehrErsthelfer der Bundeswehr sollen sich direkt um den Fahrer gekümmert haben, der aber nicht im Fahrerhaus eingeklemmt worden ist. Es handelt sich um einen 42-jährigen Lkw-Fahrer aus Polen. Der leicht verletzte Mann wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben des Werler Feuerwehrchefs Karsten Korte liefen 150 Liter Diesel aus. Dieser wurde von der Feuerwehr abgepumpt. Auch musste die Fahrbahn gereinigt werden. Im Einsatz waren die Löschzüge Stadtmitte und der Löschzug 5 (Budberg, Hilbeck, Sönnern). Die Löschgruppe Hilbeck blieb auch später noch vor Ort. Die oberste Wasserbehörde wurde informiert, da Umweltschäden nicht ausgeschlossen werden konnten.

Ein Bergungsunternehmen wurde beauftragt, das den Lastwagen wieder aufrichten sollte. Dafür musste die B 63 erneut voll gesperrt werden - was für weitere Verkehrsbehinderungen sorgte. Die Polizei stimmte im Vorfeld Umleitungsstrecken ab, um den Verkehrsfluss so weit wie möglich zu gewährleisten. Gegen 13.30 Uhr stand der Laster wieder auf seinen Rädern.

Der Lkw war nicht beladen. Das machte die Bergung einfacher. Der erste Blick der Wehr, so Korte, habe der Beladung gegolten - auch, um auszuschließen, dass der Lkw Gefahrgut geladen hat.

Bildergalerie zum Thema auf www.soester-anzeiger.de


B 63: Zweiter Lkw-Unfall verlängert Sperrung

Duplizität der Ereignisse: In Nähe des umgekippten Lkw fährt Lastwagen auf anderen Lkw auf
Schwer verletzter Fahrer

Bei einem weiteren Unfall auf der B 63 fuhr mittags ein Lastwagen der Straßenunterhaltung von Straßen NRW auf einen Laster von A.T.U auf - in unmittelbarer Nähe zum ersten Unfallort. - Foto: WehrHILBECK - Die Duplizität der Ereignisse sorgte zunächst für Verwirrung bei der Polizei und den Rettungskräften. Als im Mittag ein Unfall mit Lastwagen an der B 63 gemeldet wurde, schien erst klar zu sein: Es muss sich um den Crash vom Morgen handeln. War es aber nicht. Vielmehr gab es tatsächlich einen weiteren Unfall auf der B 63 zwischen Hamm und Werl. Wenige Stunden, nachdem ein Lastwagen umgekippt war, fuhr im Mittag ein Lastwagen auf einen Lkw auf - nur rund 30 Meter vom ersten Unfallort entfernt. Daher musste die B 63 erneut voll gesperrt werden. Zeitgleiche Meldungen eines weiteren Unfalls im Bereich Hilbeck bestätigten sich aber nicht. Die Wehr fuhr sicherheitshalber die gesamte Strecke bis zum Ortsausgang ab.

Ein 46-Jähriger aus Hamm wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Der Mann aus dem Wagen des Landesbetriebs Straßen NRW wurde nach Unna ins Krankenhaus gebracht. Gegen 13 Uhr war ein Lastwagen der Straßenunterhaltung mit Hammer Kennzeichen mit voller Wucht in einen stehenden A.T.U-Lastwagen gekracht.

Dabei wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt; die Fahrerkabine des auffahrenden Wagens ließ sich nicht mehr öffnen, die Feuerwehr musste helfen. An dem Zusammenstoß war auch ein Pkw beteiligt; hier blieb es aber bei Beulen im Blech. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf 25 000 Euro.

Da zunächst nicht klar war, wie viele Menschen verletzt worden sind, waren die Hilfskräfte mit drei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Auch die Polizei war mit einem umfangreichen Aufgebot zur Unglücksstelle geeilt.

Die Löschgruppe Stadtmitte und der Löschzug 5 rückten aus; 40 Einsatzkräfte waren vor Ort. Unter anderem streute die Feuerwehr auslaufende Betriebsmittel aus und informierte sich über die Ladung des A.T.U-Lasters. Der hatte aber nur Verpackungsmaterial an Bord. Zudem sicherte die Wehr Gasflaschen, die das Fahrzeug der Straßenunterhaltung geladen hatte.

Der Unfall passierte, als der umgekippte Lastwagen auf der Gegenfahrbahn gerade aufgerichtet worden war. Wegen dieses Unfalls am Morgen war die Fahrtrichtung Hamm ohnehin gesperrt; der Verkehr Richtung Werl wurde am umgekippten Lkw vorbei geführt (Bericht oben).

Nach dem Zusammenstoß wurde die B 63 erneut voll gesperrt. Da rund um Werl der Verkehrskollaps drohte - rund 20 000 Fahrzeuge nutzen die B 63 am Tag - war die Polizei bemüht, die Bundesstraße so schnell wie möglich wieder freizubekommen. Der Lastwagen von Autoteile Unger wurde zum Firmengelände im Werler Norden gezogen. Gegen 15 Uhr war die Unfallstelle weitgehend geräumt. - bus


Toter Waschbär auf der B 63

Schon in der Nacht vor den beiden Lkw-Unfällen war die Löschgruppe Hilbeck auf der B 63 im Einsatz. Hier war um kurz nach 0.30 Uhr ein toter Waschbär auf der Straße gemeldet worden - nur rund 100 Meter von der Stelle entfernt, an der es am Montag zu den Lkw-Unfällen kam. Offenbar war das Tier mit einem Fahrzeug zusammengestoßen; vom Unfallverursacher fehlte aber jede Spur. Da der Kadaver eine Gefahr für Verkehrsteilnehmen darstellte, musste die Wehr ihn entfernen und die Fahrbahn der B 63 reinigen. - bus