Sönnern in Presseberichten

Anzeige des Werler Anzeigers im Jahrbuch der Sönneraner Pfarrnachrichten 1977Und was berichtet die lokale Presse über unser Dorf und seine Aktivitäten? Hier werden, einer nach dem anderen im Gänsemarsch, Presseartikel über Sönnern erscheinen, bunt gemischt durch alle Sparten, nach Erscheinungsdatum sortiert. Die Bilder daraus sind aus dem Werler Anzeiger eingescannt; die Originale liegen nicht bei mir, sondern im Archiv des Anzeigers.

Das nebenstehende Bild ist übrigens eine Anzeige des Werler Anzeigers aus dem Jahrbuch der Pfarrgemeinde St. Antonius Sönnern aus dem Jahre 1977.


Alle Veröffentlichungen von Artikeln erfolgen mit freundlicher Zustimmung des Werler Anzeigers.
 

11. Mai 2017

Pfarrfest verlegt

In Sönnern kann nicht gefeiert werden

WERL - (B)randaspekt der unerfreulichen Art für Sönnern: In der Sitzung des Gemeindeausschusses Sönnern "musste schweren Herzens die Entscheidung getroffen werden, dass das zweite gemeinsame Pfarrfest der Propstei Werl nicht in Sönnern stattfinden kann", teilt Markus Bong, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, mit. Aufgrund des Brandes an der Schützenhalle Sönnern und der anstehenden Sanierungsarbeiten sei die Durchführung des Pfarrfestes dort nicht möglich.

Die Vorsitzenden der Gemeindeausschüsse und der Vorstand des Pfarrgemeinderates haben eine Lösung gefunden: Das Pfarrfest findet am Sonntag, 3. September, in St. Walburga statt. Zu einem Planungsgespräch treffen sich Bong und die Vorsitzenden der Gemeindeausschüsse am 16. Mai um 19.30 Uhr im Walburgahaus. Das Treffen aller Pfarrfestmitarbeiter findet wie geplant am 30. Mai um 19.30 Uhr statt, der Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.


9. Mai 2017

C-Junioren, Kreisliga B: Jahn Soest II - JSG Scheidigen/Sönnern/Hilbeck 1:12 (0:4).

Die JSG war in der einseitigen Partie klar besser. - g

  • Tore: Jaron-Levi Holzmann (2.), 0:2 Nicklas Voss (19.), 0:3 Holzmann (22.), 0:4 Frederick Kiko (33.), 0:5 Voss (40.), 0:6 Jonas Dörholt (41.), 0:7, 0:8 Voss (42., 47.), 0:9 (54.), 1:9 Rony Al Hussein (58. Foulelfmeter), 1:10 Voss (61.), 1:11 Dörholt (65.), 1:12 Holzmann (69.).

9. Mai 2017

Budberg will Lärmschutzwand

Wenn die A 445 weitergebaut wird
Ortsvorsteher will ganzes Dorf geschützt wissen

Von Gerald Bus

Auf Budberg (oben Mitte) hat der Weiterbau der A 445 Auswirkungen. Der Bund will Maßnahmen für passiven Lärmschutz an rund 30 Häusern zwar bezahlen. Aber der Ortsvorsteher will eine Wand zum aktiven Schutz. - Foto: BlosseyWERL/BUDBERG - Dass er nicht sprichwörtlich "gegen die Wand" redet, hofft Klemens Becker. Ist er doch für eine Wand. Genauer: eine Lärmschutzwand. Der Budberger Ortsvorsteher will aktiven Lärmschutz, um seinen Ortsteil vom Lärm der A 445 abzuschotten.

Das forderte Becker am Rande des Planungsausschusses - und wurde gestern auf Anzeiger-Anfrage konkreter: Man wolle nicht nur die nachts von erhöhten Lärmwerten betroffenen Häuser der Ostvöhde geschützt wissen, sondern ganz Budberg. Daher solle die Stadtverwaltung per Stellungnahme auf den aktiven Lärmschutz per Wand pochen. Wie lang die sein müsste, wie das umgesetzt wird - das müssten Fachleute benennen. Aber schon jetzt sei es so, dass Lärm der A 445 nach Budberg schalle. "Und der Verkehr wird ja zunehmen, da sind sich alle einig", sagt Becker. Daher reiche der passive Lärmschutz durch Einzelmaßnahmen an Häusern (wir berichteten) nicht.

Bei der Bürgerversammlung zur A 445 hatte Andreas Timmermann ("Planungsbüro für Lärmschutz") allerdings schon klargestellt, dass es keinen aktiven Lärmschutz geben wird. "Das würde in keinem Verhältnis zum angestrebten Schutzzweck stehen". Mehr als eine Million Euro würde eine Lärmschutzwand kosten.

Anspruch auf passiven Lärmschutz gibt es aber an jenen 30 Häusern, bei denen künftig in der Nacht die Lärmschutzwerte um drei Dezibel überschritten werden. Das können Schallschutzfenster, Änderungen bei Rollläden oder Lüftungsanlagen im Schlafzimmer sein, bezahlt vom Bund als Verursacher.

Allerdings geht Becker davon aus, dass das genutzte Zahlenmaterial der Verkehrsentwicklung für die Schallschutzberechnung veraltet ist - und somit keine ausreichende Grundlage bietet. Er wolle gewährleistet wissen, "dass die Budberger weniger vom Lärm abbekommen". Das gebe auch die Stimmungslage im Dorf wieder. 


8. Mai 2017

Sönnern gelingt Comeback

SÖNNERN - Der SC Sönnern drehte nach einem 0:2-Rückstand die Partie gegen die SG Oberense und gewann schlussendlich mit 4:2.

SGOBetreuer Jan Wrobel ärgerte sich zwar über einen verpassten Sieg, lobte die Mannschaft aber für starke 65 Minuten: "Wir hatten das Spiel im Griff, waren bissig und aggressiv. Leider haben wir am Ende dann körperlich nachgelassen. " Yannick Hardes und Simon Meier hätten die 2:0-Führung ausbauen können, doch vergaben freistehend vor dem Tor.

Stattdessen wachten die Gastgeber nach dem Anschlusstreffer durch Philipp Sterthoff auf und kamen zurück in die Partie. SCS-Spielertrainer Sterthoff wunderte sich über den aus seiner Sicht kuriosen Spielverlauf: "Bis zum 1:2 haben wir grottenschlecht gespielt. Danach wurde es deutlich besser, trotzdem wird sich Oberense sicherlich ärgern, denn die hatten zwei richtig gute Chancen zum 0:3 auf dem Fuß." - ths

  • Sönnern: Fickermann, Eckert, Busemann, Smialkowski, Köhler, Schneidereit, Sander (63. Kucht), Grote, Schnettker (46. J. Lohmann), Sterthoff, L. Lohmann (67. Müller).
  • Oberense: Lage, Busemann, Schreiber, Wrobel (85. Fecke), Apel, Junker, Meier, Steffens (66. Mewes), Schomann, Hardes (80. Schierz), Klose.
  • Tore: 0:1 Apel (30.), 0:2 Meier (56.), 1:2 Sterthoff (68.), 2:2 Müller (72.), 3:2, 4:2 J. Lohmann (85., 92.).

8. Mai 2017

"Autobahn direkt durch die Heimat"

Bürgerinitiativen sind gegen die geplanten Trassenführungen und liefern alternative Vorschläge

Von Tobias Gebhardt

Die Bürgerinitiativen StoppT A445 und GigA46 zeigten am Samstag, was sie von den geplanten Autobahnprojekten halten. - Foto: GebhardtHILBECK - "Stoppt den Lärm - stoppt die Zerschneidung unserer Heimat" - das fordern die Gegner des Weiterbaus der A445 und der A 46.

Video zu diesem Thema www.soester-anzeiger.de

Ein Drehbuchautor hätte sich die Szenerie und die künstlerische Umsetzung wohl kaum besser ausdenken können. Der Frühling, er zeigte sich am Samstag bei der Pressekonferenz der Bürgerinitiativen StoppT A445 und GigA46 von seiner schönsten, lange vermissten Seite. Vogelgezwitscher in den Bäumen, Schmetterlinge, die über die Feldblumen tänzeln und der Geruch von frischem Raps in der Nase.

Mit dieser Kulisse mussten die Gegner der geplanten Autobahnbauprojekte kaum noch weiter erläutern, warum es in ihren Augen nicht dazu kommen darf, dass das Lohwäldchen am Eck Allener Straße/Lindfeldweg der neuen Trasse weichen muss. "Dieses schöne Stück Natur soll verschwinden", so Ludger Palz. Der Sprecher der BI StoppT A445 hatte zusammen mit seinen Mitstreitern ganz bewusst an diesen Ort eingeladen. "Die Autobahn würde direkt durch unsere Heimat führen", zeigt sich Palz entsetzt und legt eigene Lösungsvorschläge vor.

Das Lohwäldchen am Eck Allener Straße/Lindfeldweg soll der neuen A 445-Trasse weichen. - Foto: GebhardtWürde es nach ihm gehen, dann sollten ein Lkw-Nachtfahrverbot auf der B63 sowie ein generelles Lkw-Durchfahrverbot für den Nicht-Anlieger, Tempodrosselungen innerorts sowie die Forcierung der ohnehin geplanten Ausbauten des Autobahnkreuzes Dortmund-Unna und der A44 im Abschnitt Unna-Werl geprüft werden.

Auch Lothar Kemmerzell war als Sprecher der GigA46 anwesend. Aus "grüner" Sicht sprach sich bei der "Freiluft-Pressekonferenz" auch Klaus Brunsmeier gegen das Bauvorhaben aus. Der ist Beisitzer im Vorstand des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Sein Appell an die Landespolitik: "Konzentrieren Sie sich auf die Sanierung des bestehenden Fernstraßennetzes und auf sinnvolle Alternativen zum Autoverkehr." Gleichzeitig sparte er nicht an Kritik am Bundesverkehrsminister. "Dobrindt ist unser Problem", so Brunsmeier.

Als zwei Radfahrer klingelnd um Durchfahrt bitten, bilden er und die Menge rasch eine Gasse. "Die sind uns willkommen", sagte er. Kurz darauf spaziert ein Mann mit zwei großen Hunden vorbei. "Unsere Stimme habt ihr", so sein spontaner Kommentar.