Sönnern in Presseberichten

Anzeige des Werler Anzeigers im Jahrbuch der Sönneraner Pfarrnachrichten 1977Und was berichtet die lokale Presse über unser Dorf und seine Aktivitäten? Hier werden, einer nach dem anderen im Gänsemarsch, Presseartikel über Sönnern erscheinen, bunt gemischt durch alle Sparten, nach Erscheinungsdatum sortiert. Die Bilder daraus sind aus dem Werler Anzeiger eingescannt; die Originale liegen nicht bei mir, sondern im Archiv des Anzeigers.

Das nebenstehende Bild ist übrigens eine Anzeige des Werler Anzeigers aus dem Jahrbuch der Pfarrgemeinde St. Antonius Sönnern aus dem Jahre 1977.


Alle Veröffentlichungen von Artikeln erfolgen mit freundlicher Zustimmung des Werler Anzeigers.
 

8. Mai 2017

KREIS SOEST - A-Junioren, Kreisliga B

JSG Lippetal/Oestinghausen/Hovestadt - JSG Sönnern/Scheidingen/Büderich 0:2 (0:1).

Maik Nerke, Trainer der Gastgeber, sprach von einem schlechten Spiel beider Seiten. "Wir hätten mit etwas Glück in der ersten Halbzeit in Führung gehen können. Nach dem Wechsel lief bei uns nicht mehr viel zusammen."

Gästecoach Martin Horstmann meinte: "Sämtliche Spieler beider Mannschaften hatten mit dem Wetterumschwung arg zu kämpfen. Es entwickelte sich einer zähe Partie, die von beiden Seiten auf einem mäßigen Niveau geführt wurde. Unser Sieg war zwar insgesamt verdient, ist aber um ein Tor zu hoch ausgefallen."

Ein abgefälschter Freistoß von Patrick Winkler landete zum Führungstreffer der Gäste im Lippetaler Gehäuse. Nach einem umstrittenen Rückpass sorgte Felix Neubauer mit seinem Schuss aus sieben Metern kurz vor dem Abpfiff für die Entscheidung. "Unsere Spieler standen allesamt auf der Torlinie, doch gegen diesen Ball gab es nichts zu verteidigen", so Nerke.

  • JSG Lippetal: Nowotny, Lex, Berens, Ostkamp, Goldstein, Weiß, Silberberg, Richter, Ruppel, Dieckmann, Czeczka; Westermann, Gungor, Kaiser, Bellenhaus.
  • JSG Sönnern: Kleine, Winkler, Fischer, Platte, Rittmann, Horstmann, Kintscher, Hansner, Jazebi, Neubauer, Schmitz; Erdt, Göldner, Hoff, Plattfaut.
  • Tore: 0:1 Maximilian Goldstein (38. Eigentor), 0:2 Felix Neubauer (86.).

6. Mai 2017

"Nachbarschaftsfrieden"

Streit zwischen Kranbetrieb und Anwohnern in Sönnern: Verwaltung soll vermitteln

Von Gerald Bus

Das Schild untersagt die Fahrt durch die betroffene Straße in Sönnern, wird aber vom Betrieb bislang missachtet. - Foto: Zienau

WERL/SÖNNERN - Nun sollen es alle Beteiligten halten wie der Kran selbst - und an einem Strang ziehen: An einem "runden Tisch" soll der Streit zwischen dem Betreiber eines Kranverleihs und Anwohnern am Scheidinger Weg beigelegt werden. Diesem Vorschlag von Meinhard Esser (SPD) stimmte die Politik zu. Die Verwaltung soll als Moderator versuchen, den "Nachbarschaftsfrieden" wieder herzustellen.

So fasste der Chef des Planungsamts, Ludger Pöpsel, den Auftrag zusammen. Eigentlich handelt es sich um ein Vorhaben, mit dem die Politik gar nicht befasst werden muss. Weil die Verwaltung es aber als "sensibel" einstufte, informierte sie den Planungsausschuss darüber. In Sönnern will ein Unternehmer eine Halle zum Unterstellen von Kranfahrzeugen errichten. Es gibt aber Widerstand der Anwohner der Straße "Am Scheidinger Weg" (wie berichtet).

Man wisse von "konträren Meinungen" bezüglich der Bewegungszeiten und -räume der Kranfahrzeuge, sagte Petra Vorwerk-Rosendahl (CDU) und zweifelte die angegebenen Zeiten des Unternehmers an. Demnach sollen in der Halle die Kranfahrzeuge bestückt werden; sie verlassen zwischen 6 und 7 Uhr den Hof, würden zwischen 17 und 18 Uhr wieder in der Halle geparkt. Diese Zeiten müsse man festschreiben, forderte Vorwerk-Rosendahl. "Denn es kann nicht sein, dass es schon um 4 Uhr morgens Fahrzeugbewegungen gibt." Genau das sei ihr aber geschildert worden. In einem Wohngebiet könne das nicht sein, es gebe "ein Schutzrecht für Anwohner". Ein solcher Betrieb müsse auch woanders bauen können.

Meinhard EsserMeinhard Esser konnte dem "in Teilen zustimmen", favorisierte aber ein klärendes Gespräch. Man müsse "die Bürger mitnehmen", aber auch die Belange des Betriebs berücksichtigen - und beide zusammenführen.

"Das sehe ich dann auch nicht ein"

Reinhard ScheerReinhard Scheer (BG) verwies auf die hohe Belastung der Straße. Wenn es hier tatsächlich Fließsand gebe und man berücksichtige, dass eine Lkw-Bewegung Auswirkungen habe wie 100 000 Pkw-Bewegungen, dann könne die Kanaltrasse zu sehr belastet sein. "Und das sehe ich dann auch nicht ein", sagte Scheer. Zumal eine Lkw-Fahrt den Pkw-Bewegungen aller Anwohner über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren entspreche. "Da kann ich das Geld auch anders rausschmeißen." Man werde den Aspekt der Kanalbelastung an den Kommunalbetrieb herantragen, kündigte Stadtplaner Ludger Pöpsel an.

Peter KubathAuf einen anderen Aspekt verwies Peter Kubath (Grüne): Es gebe ein Verkehrsschild, dass die Durchfahrt "Am Scheidinger Weg" für Lkw untersage. Wenn der Unternehmer das seit eineinhalb Jahren missachte, zeige das aus seiner Sicht, "dass ein gutes Gespräch mit ihm nicht möglich ist". Diese Missachtung müsse unterbunden werden. Warum man jetzt trotz dauerhafter Verstöße gegen die Verkehrsanordnung über eine Ausnahmegenehmigung für die Firma nachdenke, konnte Kubath nicht nachvollziehen.

Klaus EiflerDass es diese Verstöße gab und das "geduldet" worden sei, räumte Pöpsel ein. "Und das ist nicht gut." Man wisse aber auch nicht, ergänzte Klaus Eifler (CDU), ob sich auch andere Nutzer wie landwirtschaftliche Betriebe an die Vorgabe des Schildes halten. "Hier weiter zu reglementieren, würde auch landwirtschaftliche Betriebe treffen". Er hoffe auf eine "Einigung im Miteinander."

Kurt Meerkötter (SPD) wollte wissen, ob die Stadt dem Unternehmer einen Alternativvorschlag für den Bau der Halle gemacht habe? So könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: ein womöglich größeres Grundstück für den Betrieb - "und die Anwohner freuen sich."

"Das hat wohl nicht gepasst"

Es habe vor geraumer Zeit eine Anfrage des Betriebs gegeben, sagte der Chef der Werler Wirtschaftsförderung, Ulrich Canisius. Damals habe man nur eine "halbwegs passende Fläche" anbieten können, habe seitdem keinen Kontakt mehr gehabt. "Das hat wohl nicht gepasst." Der Kranbetrieb will eine Halle für maximal drei Lkw mit Büro bauen. Die Verwaltung sieht das Vorhaben als genehmigungsfähig an.


6. Mai 2017

SC Sönnern - SG Oberense

KREIS SOEST - Nach den vier Nachholspielen am Freitag geht es am Sonntag für alle Mannschaften in der A-Kreisliga Soest weiter. An der Tabellenspitze kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Tabellenführer Oestinghausen und Verfolger Bremen. Die Konkurrenten lauern auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters. Sowohl die SF Ostinghausen, die es mit den abstiegsbedrohten Niederensern zu tun bekommen, wie auch der SC Lippetal, der in Sassendorf antritt, drücken den Husaren die Daumen. Schlusslicht Soest-Müllingsen tritt im Derby bei der Reserve des SVW Soest an (13 Uhr). Alle anderen Begegnungen beginnen um 15 Uhr.

Zwei Siege feierte die SG Oberense in der Rückrunde, beide in Enser Derbys. Der SC Sönnern gewann nach der Winterpause bereits sieben Partien.

Philipp Sterthoff (Sönnern): "Wir haben einige Ausfälle zu beklagen, aber trotzdem wollen wir das Spiel gewinnen. Die Form und die Tabellensituation sprechen ganz klar für uns. Das schwierigste ist aktuell die Jungs zu motivieren, die zählen nämlich schon die Tage bis zur Mallorca-Fahrt."

Jan Wrobel (Oberense): "Sönnern gehört zu den Mannschaften, die sich diese Saison mehr erhofft haben, aber etwas am Ziel vorbei geschrammt sind. Deswegen werden sie in den letzten Spielen sicherlich zeigen wollen, dass sie eigentlich weiter oben hingehören. Nichtsdestotrotz wollen wir nach dem Derbysieg erneut Punkte holen. Auch personell sieht es bei uns wieder besser aus." - ths/jvh

Personalia

  • Sönnern: Es fehlen: Vollenberg, Thopmas (beide verletzt), Ebel (beruflich) und Langenhorst (Urlaub). Fraglich: Eckert. Wieder dabei: Köhler und J. Lohmann
  • Oberense: Es fehlt: Ebel (verletzt). Fraglich: Lage und Schomann. Zurück: Wrobel.
  • Tendenz: SCS N/S/S/N/S - SGO N/N/N/N/S
  • Hinspiel: 1:5 in Oberense
  • Vorjahr: 2:2 in Sönnern, 2:4 in Oberense.

5. Mai 2017


Landfrauen besuchten 150 Milchziegen in Sönnern

Landfrauen beuschten 150 Milchziegen in Sönnern. - Foto: Landfrauen

Der Ziegenhof von Carina Lohmann in Sönnern war jetzt das Ziel der Landfrauen Werl-Wickede. Auf dem Hof wird Bio-Ziegenmilch für eine Erzeugergenossenschaft produziert. Carina Lohmann hat eine Herde von etwa 150 Milchziegen verschiedener Rassen. 22 interessierte Landfrauen erfuhren alles über die Ziegenhaltung, Lämmeraufzucht, Futterproduktion und die Bewirtschaftung des Biolandbetriebes. Nach der Besichtigung des Stalls konnten die Teilnehmerinnen im Melkstand beim Melken zuschauen.

Die durchschnittliche Jahresleistung in der ökologischen Ziegenhaltung liegt bei 650 Liter Milch je Ziege pro Jahr. Nach der Verkostung der extra aufbereiteten frischen Ziegenmilch wanderten die Landfrauen ins nahe gelegene Restaurant Maifeld und ließen den Abend hier ausklingen. - Foto: Landfrauen


5. Mai 2017

Pläne für neue Trasse der A 445 werden in betroffenen Rathäusern ausgelegt

Vom 22. Mai bis zum 21. Juni
Politik kann Stellungnahme im Fachausschuss formulieren

WERL/HAMM - Lange wurde ein Geheimnis aus dem neuen Verlauf der A 445 zwischen Werl und Hamm gemacht. Nun aber werden nach der Bürgerinformation alle Planungen in den Rathäusern in Werl und in Hamm zur Einsicht offen gelegt. Darauf hat Werls Planungsamtsleiter Ludger Pöpsel gestern Abend im Planungsausschuss hingewiesen.

Demnach werden alle relevanten Planungsunterlagen zum Autobahnweiterbau vom 22. Mai bis einschließlich 21. Juni zeitgleich in Werl und Hamm ausliegen. Ab dann läuft auch die Einwendungsfrist für Bürger und Gruppen, die sich zur Umplanung äußern wollen; bis zwei Wochen nach der Auslegung können Bürger ihre Bedenken schriftlich bei der Bezirksregierung geltend machen. Die Frist endet am 5. Juli einschließlich.

In Werl können Bürger zu den Dienstzeiten im Rathaus (montags bis mittwochs 8 bis 12.30 und 14 bis 15.30 Uhr, donnerstags 8 bis 12.30 und 14 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr) im Planungsamt Einsicht in die Planungen nehmen. Die Umplanung sorgt für Wirbel, weil die Trasse der A 445 aus Vogelund Umweltschutzgründen in Richtung Hilbeck verschoben wird. Sie soll bis auf 100 Meter an die Hilbecker Wohnbebauung heranrücken. Das sorgt in Hilbeck für erheblichen Protest.

Die Stadt Werl wird ebenfalls Position zur neuen Trasse beziehen und hat dafür eine Fristverlängerung genehmigt bekommen. So kann die Politik im Planungsausschuss am 12. Juli eine Stellungnahme abgeben. - bus